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Erkrankungen der Halsschlagader

Es gibt auf beiden Halsseiten jeweils 2 Hauptschlagadern, welche das Gehirn mit Blut versorgen, die Arteria carotis interna und die Arteria vertebralis. Einengungen und auch Erweiterungen dieser Schlagadern treten meist unbemerkt auf. Bei entsprechenden Risikofaktoren empfiehlt sich eine gezielte Suche mittels einer Duplex-Ultraschalluntersuchung. Liegt eine relevante Einengung (Stenose) - mit oder ohne Zeichen einer Durchblutungsstörung im Gehirn - oder Erweiterung vor, so sollte diese behoben werden. Dies geschieht in der Regel mit einer Operation.

Das Gehirn wird auf beiden Halsseiten über 2 Hauptschlagadern versorgt, die Arteria carotis interna und die Arteria vertebralis. Einengungen (Stenosen) dieser Schlagadern gehören mit zu den häufigsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und werden durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes), das Rauchen sowie erhöhte Blutfettwerte begünstigt. Diese Einengungen sind in der Regel schmerzlos und werden vom Patienten nicht bemerkt. Unbehandelt besteht die Hauptgefahr in Form eines Schlaganfalls. Ein Drittel der Betroffenen verstirbt daran, ein weiteres Drittel wird invalid oder pflegebedürftig bleiben. Wichtige Warnzeichen eines drohenden Schlaganfalls sind eine kurzzeitige und vorübergehende halbseitige Lähmung eines Armes und/oder eines Beines, eine Sprechstörung oder eine plötzliche einseitige Sehstörung.

 

Die zuverlässige Untersuchung der Halsschlagadern erfolgt heute mittels Duplex-Ultraschall, gegebenenfalls kombiniert mit einem Schichtröntgen des Kopfes und der Halsgefässe.

 

Relevante Einengungen der Arteria carotis interna werden bei uns aufgrund der guten Resultate in der Regel chirurgisch (d.h. mit einer Operation) in Form einer sogenannten Ausschälplastik (Endarterektomie) behandelt. Der Eingriff ist für die Patienten nicht belastend. Er weist in geübten Händen ein kleines Komplikationsrisiko auf, die Langzeitresultate sind sehr gut.

 

In ausgewählten Fällen können die Engstellen in den hirnzuführenden Schlagadern ähnlich wie bei einer Herzkatheteruntersuchung mit Ballonkathetern aufgedehnt und mit einem Gitternetz (Stent) zusätzlich abgestützt werden.

 

Bei Erweiterungen (Aneurysma) der Arteria carotis interna wird der betroffene Abschnitt mittels einer Operation entfernt und durch eine körpereigene Vene oder eine Kunststoffprothese ersetzt.

 

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