Willkommen im Gefässzentrum Bern

Das Einbringen dieser Stents erfolgt dabei über einen Stich respektive kleine Inzision in der Leiste unter permanenter Röntgenkontrolle.

Aneurysma

Aortenstentgraft

Als Aneurysma-Erkrankung wird die krankhafte Erweiterung einer Schlagader bezeichnet. Obwohl prinzipiell im Körper alle Schlagadern davon betroffen sein können, kommen am häufigsten Erweiterungen bei der Brust- und der Bauchschlagader, bei den Beckenschlagadern und der Schlagader im Kniekehlenbereich vor. Diese Erweiterung verursacht in der Regel keine Beschwerden. Die Ursache ist nicht vollständig geklärt, eine familiäre Häufung ist bekannt. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und das Rauchen können das Grössenwachstum begünstigen. Männer sind wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Familienangehörige von Aneurysmapatienten sollten sich abklären lassen.

 

Das Platzen einer Erweiterung der Bauch- und/oder Beckenschlagader stellt das Hauptrisiko dar. Bei Erweiterungen im Kniekehlenbereich kann es durch Blutgerinnsel zum Verschluss der nachgeschalteten Unterschenkelschlagadern kommen.

 

Eine Erweiterung kann teilweise bereits durch die körperliche Untersuchung festgestellt werden, zuverlässig wird sie durch eine Duplex-Ultraschalluntersuchung nachgewiesen. Als weiterführende Abklärung braucht es häufig ein Schichtröntgen.

 

Je nach Grösse und Ort der Erweiterung erfolgt die Behandlung meist mittels einer Operation. Dabei wird der erkrankte Abschnitt der Schlagader durch eine Kunststoffprothese oder eine körpereigene Vene ersetzt. In ausgewählten Fällen ist auch ein kathetertechnisches Vorgehen möglich.

 

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Erweiterung (Aneurysma) einer Schlagader

Als Aneurysma-Erkrankung wird die krankhafte Erweiterung einer Schlagader bezeichnet. Die Erweiterung entwickelt sich meist unbemerkt über längere Zeit. Ist eine familiäre Neigung dazu bekannt, so muss sie im Alter von 60-70 Jahren gezielt gesucht werden. Eine Ausschaltung solcher Erweiterungen erfolgt in der Regel chirurgisch mittels einer Operation. In ausgewählten Fällen ist auch eine Versorgung mit einem Kathetereingriff möglich.

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